Tipps zum Lastenradeln

Uns Lastenradlern ist ein sicheres Fahren besonders wichtig. Da verschiedene Lastenräder unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, möchten wir Dir zunächst die wichtigsten Unterschiede vor allem zwischen zwei- und dreirädrigen Lastenrädern erläutern.

Zweirädrige Lastenräder haben einen größeren Wendekreis und auch das Vorderrad liegt weiter vorne. Ansonsten fährt sich so ein zweirädriges Lastenrad nach einer kurzen Eingewöhnungszeit wie ein normales Fahrrad. Vor allem kann man sich bei Fahrten in die Kurve legen und diese somit zügiger durchfahren, wie auch insgesamt ein zweirädriges Lastenrad meist sportlicher ausgerichtet ist. Die sich vorne befindende Last muss allerdings bei der Fahrt und in Kurven gehalten werden, genauso wie bei Ampelstopps, beim Abbiegen, wenn man den Arm heraushält und beim Halten. Das erfordert etwas Eingewöhnung und Kraft.
Damit das Lastenrad beim Parken und beim Be- und Entladen fest und waagerecht steht, haben unsere zweirädrigen Lastenräder besonders stabile Ständer.

Dreirädrige Lastenräder sind breiter als zweirädrige Lastenräder, haben damit meist auch ein größeres Ladevolumen. Sie sind allerdings meist etwas langsamer zu fahren. Das liegt vor allem am Kipppunkt. Der ist physikalisch bedingt, da man das Lastenrad bei Kurvenfahrten durch die beiden fixierten Vorderräder nicht neigen kann. Das ist zunächst ungewohnt, aber nach einer kurzen Fahrt gewöhnt man sich meist schnell daran. Es hilft, wenn man sich in die Kurveninnenseite lehnt und die Geschwindigkeit anpasst. Kurven und unebene Wege sollten einfach langsamer gefahren werden.
Zum Abstellen wird einfach die Parkbremse fixiert. Schon ist das Lastenrad gegen wegrollen gesichert. Beim Losfahren muss die Parkbremse wieder gelöst werden.